IHK_NRW_kurz
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Das Thema der Podiumsdiskussion:
Wie Corona das internationale Geschäft aufmischt.

Ein Virus versetzt den Globus in Hysterie. Im weltweiten Lockdown bricht die Wirtschaft in beispielloser Weise ein. Nichts scheint mehr wie es war, auch bei den Lösungen. Globalisierung, Wirtschaftswachstum, internationale Lieferketten – alles wird in Frage gestellt. Staaten mischen sich massiv ins Wirtschaftsgeschehen ein, der Protektionismus blüht. Erleben wir gerade das Ende des Welthandels, mit Corona als Brandbeschleuniger? Ist „America first“ das neue Modell? Wo bleibt da der deutsche Mittelstand?

Wir suchen nach Antworten.

Grußwort:

Jutta Kruft-Lohrengel

Präsidentin der IHK zu Essen, Vizepräsidentin von IHK NRW

Moderation:

Andreas Henkel

Geschäftsführer Innovation, International, Planung und Verkehr
IHK Lippe zu Detmold

Andreas Henkel ist Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold und leitet die Fachbereiche Internationales, Industrie, Verkehr und Planung. Er berät und unterstützt Unternehmen beim Einstieg ins Auslandsgeschäft und setzt sich für eine gute Infrastruktur ein. Der überzeugte Wahl-Lipper kämpft für ein positives Image der mittelständischen Industrie, frei nach dem Motto: „Lipper sind bodenständig. Aber weltweit unterwegs.“
Der 60-jährige Volkswirt hat in Bielefeld studiert. Danach ist er in verschiedenen Funktionen in den IHK´s Bielefeld und Düsseldorf tätig gewesen, bevor er 1998 nach Detmold kam.

Es diskutieren:

Christoph Dammermann

Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

geboren am 16. Mai 1967 in Dortmund, verheiratet, Vater von drei Kindern  
Werdegang
1985: Abitur am Stadtgymnasium Dortmund
1985 bis 1987: Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Stadtsparkasse Dortmund
1987 bis 1994: Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Dortmund und Bielefeld, Abschluss als Diplom-Kaufmann an der Universität Bielefeld
1995 bis 1996: Trainee bei der Dresdner Bank, Niederlassung Bielefeld 1996 bis 2000: Leiter der Filiale Bünde der Dresdner Bank
2000 bis 2001: Leiter der regionalen Abteilung Kommunikation der Dresdner Bank, Region Ruhr und Westfalen
2001 bis 2005: Leiter der Filiale Lünen der Dresdner Bank
2005 bis 2009: Pressesprecher der Dresdner Bank, Region Ruhr und Westfalen
2009 bis 2017: Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH
Seit 30. Juni 2017: Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Mitgliedschaften
Mitglied der FDP seit 1983
Seit 1990 (mit Unterbrechungen): Mitglied des Landesvorstandes der FDP NRW
2004 bis 2009: Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Werne, stellv. Fraktionsvorsitzender in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe
1999/2000: 1. Stellv. Bürgermeister der Stadt Bünde

Stefanie Peters

Vizepräsidentin der IHK Aachen
NEUMAN & ESSER GmbH & Co. KG, Übach-Palenberg

Stefanie Peters ist seit 2007 geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Neuman & Esser. Sie leitet das Unternehmen gemeinsam mit Ihrem Bruder Alexander Peters in vierter Generation. Gegründet wurde Neuman & Esser im Jahr 1830. Zurzeit werden ca. 1145 Mitarbeiter beschäftigt, davon 400 Mitarbeiter und 43 Auszubildende am Standort Übach-Palenberg. Weitere Standorte befinden sich in Deutschland in Mülheim a.d.R., Wurzen und Staßfuhrt und international in Italien, den USA, Brasilien, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Indien, Russland, China und Thailand. 2017 wurde zur Entwicklung von Chancen in der Digitalisierung das IT-Unternehmen NEA X gegründet.
Bei Neuman & Esser werden Kolbenkompressoren, Membrankompressoren, insbesondere zur Verdichtung von Wasserstoff, und Mahlanlagen hergestellt. Bereits 1930 entwickelte die Firma die ersten ölfreien Trockenlaufverdichter. Seit Beginn der Energiewende entwickelt Neuman & Esser verstärkt Produkte für das Marktsegment H2 Economy.

Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph M. Schmidt

Präsident des RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung e.V., Essen

Christoph M. Schmidt, geb. 1962, studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim (Diplom-Volkswirt 1987), wurde an der Princeton University promoviert (MA 1989, Ph.D. 1991) und habilitierte sich 1995 an der Universität München. Seit 2002 ist er Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor an der Ruhr-Universität Bochum. Von März 2009 bis Februar 2020 war Christoph M. Schmidt Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, von März 2013 bis Februar 2020 dessen Vorsitzender. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages. Seit 2013 ist er Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen in München, seit 2014 ist er zudem Mitglied des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Seit Juni 2011 ist er Mitglied (seit 2014 Präsidiumsmitglied) der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Seit Juni 2016 ist Schmidt Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Fritz Thyssen Stiftung. Seit November 2017 ist er Mitglied im OECD International Network on Financial Education (INFE) Research Commitee. Seit Oktober 2019 ist er Mitglied, seit März 2020 Ko-Vorsitzender des Deutsch-Französischen Rates der Wirtschaftsexperten. Seit April 2020 ist er Mitglied im Expertenrat Corona des NRW-Ministerpräsidenten. Von 1995 bis 2002 war Schmidt Ordinarius für Ökonometrie an der Universität Heidelberg. Während seiner Ausbildung wurde er durch eine Princeton University Fellowship (1987-1990), die Alfred P. Sloan Doctoral Dissertation Fellowship (1990-1991) und ein Habilitandenstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG (1992-1995) ausgezeichnet. Seit 1992 war er zunächst Research Affiliate, seit 1996 Research Fellow des Centre for Economic Policy Research (CEPR London), seit 1998 ist er ein Research Fellow des IZA (Bonn). Im September 2016 erhielt er den Gustav-Stolper-Preis des Vereins für Socialpolitik. Im November 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Schmidt war Mitherausgeber des German Economic Review und des Journal of Population Economics. Er hat in referierten Fachzeitschriften wie dem Review of Economics and Statistics und dem Journal of Public Economics publiziert. Forschungsinteressen Angewandte Ökonometrie und ein breites Spektrum wirtschaftspolitisch relevanter Themen, insbesondere der Makroökonomik sowie der Energie-, Gesundheits- und Arbeitsmarktökonomik.

Bernhard Steinrücke

Weltsprecher des Netzwerkes der Deutschen Auslandshandelskammern

11. IHK-Außenwirtschaftstag NRW
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